Ehrenbrief der SPD für Brigitte Zepf

Brigitte Zepf mit Arif Tasdelen und Claudia Hälter

Die Schwaiger SPD ehrte im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung Brigitte Zepf mit dem Ehrenbrief der SPD.

Brigittes Leistungen würdigte der Landtagsabgeordnete Arif Taşdelen. In den vielen Jahren als SPD-Mitglied, als Vorsitzende des Ortsvereins, in der Arbeit für Flüchtlinge, als Gemeinderätin sowie als 3. Bürgermeisterin habe es viele nennenswerte Ereignisse gegeben, die er nicht alle erwähnen könne.

Als Seniorenbeauftrage der Gemeinde habe sie stets ein offenes Ohr für die Belange der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger gehabt. Allein durch diesen Aufgabenbereich sei sie recht gut ausgelastet gewesen. Es habe allerdings kaum ein Gespräch mit Brigitte gegeben, bei dem sie nicht auf Probleme hingewiesen habe, die nicht nur Schwaig betrafen. Sie war zur Stelle, als für iranische Flüchtlinge jemand gebraucht wurde, der sich in ihrer Muttersprache mit ihnen unterhalten konnte und sie flog auch dann noch nach Charkiv in der Ukraine, als dies eigentlich als lebensgefährlich galt.

Im Gemeinderat war Brigitte 24 Jahre lang tätig. Sie war zeitweise Fraktionsvorsitzende und in der letzten Legislaturperiode wurde sie als Krönung ihrer kommunalpolitischen Tätigkeit zur 3. Bürgermeisterin gewählt. Claudia Hälter als Ortsvereinsvorsitzende wies vor allem auf die Tätigkeiten in und für Schwaig hin. Für den Ortsbus beispielsweise, der fast kostenlos Bürger ohne eigenes Auto beweglich mache, gebe es viele in der Gemeinde, die meinen, sie hätten dies bewirkt. Tatsache sei jedoch, dass die SPD den Ortsbus schon sehr früh gefordert habe und dass Brigitte stets eine der lautesten Fürsprecherinnen gewesen sei.

Als Anerkennung für ihre Leistungen überreichte Arif Taşdelen den Ehrenbrief der SPD. Claudia Hälter übergab neben einer Anstecknadel eine Flasche Wein des Jahrgangs 1996, dem Jahr, als Brigitte Zepf zum ersten Mal in den Gemeinderat gewählt wurde.

Brigitte wurde im August 1944 geboren, also war sie fast 76, als sie aus dem Gemeinderat ausschied. Da darf man ohne schlechtes Gewissen in den Ruhestand gehen. Für die Zukunft wünscht der Ortsverein
Alles Gute.