Die Gefahr von Flutkatastrophen ist regional unterschiedlich groß.
Ein Stromausfall jedoch kann überall auftreten.
Und dann?
Es ist für uns selbstverständlich, dass die übliche Technik um uns herum zur Verfügung steht. Klingel an der Haustür, Kühl- und Gefrierschrank, Herd, Beleuchtung, Heizung, kaltes und warmes Wasser, Telefon, Fernsehen und natürlich die für viele Personen wichtigste Verbindung zur übrigen Welt über das Internet. Bei plötzlichem Stromausfall funktioniert jedoch all das nicht mehr.
Die Akkus in Handy und Powerbank können voll sein, aber wenn die Sendemasten keinen Strom mehr haben, fällt der Mobilfunk aus. Radiosender haben eine große Reichweite und einige Stationen werden wahrscheinlich noch senden, aber habe ich überhaupt ein Radio, das ohne Strom aus der Steckdose funktioniert?
Wer auf einen Treppenlift angewiesen ist, könnte im eigenen Haus eingesperrt sein, weil das Erdgeschoss unerreichbar ist.
Das Verlassen des vom Stromausfall betroffenen Gebiets mit dem Auto wird nur dann klappen, wenn der Tank ausreichend gefüllt ist. Tanken scheidet leider aus, weil die Tankstellen ohne Strom geschlossen sind.
Einkaufen ohne Licht und Strom für die Kassen ist nicht mehr möglich. Viele Personen haben gar kein Bargeld dabei, weil sie nur mit Karte oder Handy zahlen. Ohne Strom? Bargeld bei der Bank oder am Geldautomat holen? Keine Chance.
Die Ursachen können und wollen wir uns gar nicht alle vorstellen und das ist eigentlich auch nebensächlich. Entscheidend ist, dass es ohne Vorwarnung passieren kann. Wenn man allerdings die möglichen Probleme rechtzeitig im Blick hat, können die Folgen abgemildert werden. Deshalb sollten wir auf solche Notfälle vorbereitet sein.
Die SPD Schwaig lädt dazu am Freitag, 07.08.2026 um 18.00 Uhr zu einer offenen Diskussion in den Bürgersaal in Behringersdorf ein.
Unser Gast Christoph Schmid ist Mitglied des Bundestages und beschäftigt sich schon länger mit dem Thema. Als ehemaliger Bürgermeister kennt er auch die Probleme von Kommunen aus eigener Erfahrung.
Gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern wollen wir mögliche Probleme und Lösungen besprechen. Es sollte allen klar sein, dass wir nicht einfach nur auf staatlich organisierte Hilfe vertrauen dürfen. Diese wird vermutlich nicht ausreichend sein können. Umso wichtiger ist die persönliche Vorsorge und auch die Überlegung, wer in der Nachbarschaft womöglich Unterstützung benötigen könnte.